Urlaub

Gerade hat die kleine Wehmut angerufen. Ich habe kurz gesagt, dass sie jetzt stören würde und dass sie später bitte noch mal anrufen solle.

ks

Ich mache Blog-Urlaub. Ab sofort und bis auf weiteres. Die Sohnesgeburt schmeißt ihre Schatten voraus, die zwei trotzigen Bezopften, die Holde sowie auch die Arbeit verlangen alle ihre Sonderschichten, und dann ist ja auch bald WM. Da ist mir die tägliche Viertelstunde ... zum dritten zu schade.

Schade.

Aber selbst der Titel stimmt ja bald auch nicht mehr richtig. Mir hat das hier Spaß gemacht, und ich mach das auch mal weiter, und lesen tu ich sowieso immer. Nur nicht schreiben, jedenfalls nicht hier.

Danke für Ihre und eure Aufmerksamkeit.

Und aller guten Kinder sind drei.

Gewichtig

Normalerweise kriegt man für solche Sätze ja anständig eins auf die Fresse. Übrigens zu Recht. Kurz vor der Kindsbescherung ist das - wie so vieles - ein wenig anders.
Du fällst mir ganz schön schwer zurzeit.Sie schien gleich begriffen zu haben (mit Zweideutigkeiten ist das bei ihr sonst so eine Sache), blieb weiter auf meinem Schoß sitzen, lächelte und streichelte kurz ihren bedeutungsschwangeren Bauch.

Ich habe dann auch noch was richtig Liebes gesagt.

Kinderfrei

Sie haben gerade mal eine Woche Urlaub und fehlen uns schon viel zu früh. Na prima. Dafür haben sie gutes Wetter und wir jede Menge Zeit, unbequeme Sachen zu erledigen. Die machen ohne Kinder noch sehr viel weniger Spaß.

Dafür Ausschlafen. Immerhin.

Mittagsdämmerung

Ach du Schreck! Mir dämmerte soeben: Wenn die künftig dreifache Mutter unter der Geburt (Exkurs: Tresenlesen, "Die Hausgeburt") ist, muss wohl jemand anders die beiden längst Existierenden einkleiden. Das dürfte jedoch kaum zu deren Vorteil passieren. Aber die Mode des kommenden Sommers ist ohnehin Farbenfrohsinn und Stilmixerei.

Wenn allerdings Tages-, Groß- und/oder Urgroßmutter auch nur einmal ihren Adlerblick einen Moment länger als üblich auf den Angelieferten ruhen lassen und ihre linken Augenbrauen einen Hauch zu weit nach oben ziehen, dann werde ich auf der Stelle einen eklatanten Nervenzusammenbruch vortäuschen und in die suburbane Heilewelt-Dösigkeit hineinklagen:

ICHKANNNICHTMEHR!
ZIEHTSIEDOCHSELBSTAN!
WENNIHRSBESSERKÖNNT!!!!!

Jedenfalls hoffe ich nicht nur aus diesem Grund und für uns alle, dass die Ankunft meines Geschlechtsgenossen fix vonstatten gehen wird.

Streitkultur

Der Streit ist noch nicht vorbei. Er fängt gerade an, spannend zu werden.

Raus mit der Sprache (15)

Klolette Warum eigentlich nicht?

Vergnügt

Auch wenn der Typ das beruflich macht, sorgt Herr Brauns Kampf gegen die Topfschmerzen für einen vergnügten Weg ins Wochenende.

Liebe Politik!

Wir bekommen bald unser drittes Kind. Die Mutter wird mit ihm zu Hause bleiben, weil ihr Job relativ sicher ist. Der Vater geht noch ein Jahr arbeiten, dann läuft der befristete Vertrag aus. Bisher hatten wir zwei - wenn auch unterdurchschnittliche - volle Gehälter. Das wird sich leider ändern. Und das ist nicht schön.

Liebe Politik, wir haben vermutlich die stressigste und schönste Zeit unseres Lebens. Und wir werden auch nicht jammern, niemals nicht. Wir leben fröhlich und einigermaßen fleißig vor uns hin und reagieren auf das, was da so auf uns zukommt. Alle paar Jahre agieren wir, wenn man denn Wahlen so nennen soll.

Es wird ja gerade viel über Familienpolitik geredet. Wir sind da nicht das schlechteste Beispiel für. Also, liebe Politik, versauen sie's nicht.

Cremig

Ergebnis: Sie haben 75% der maximal erreichbaren Punkte

Cremig
Ganz dick geflasht haben Sie zwar nicht, aber auch nicht richtig gesuckt. Das können Sie noch aufbitchen!

Keine Kinder

Wer nach Lektüre ihrer [Schirrmacher & Matussek] völkischen Wuchsvorlage nicht die nächstbeste Gebärfähige bespringt, dem gehören die nutzlosen Klöten gekappt.
Höhepunkt eines Stern-Textes über das, was Kinderlose so denken.

Nur Erzieher

Mit ihrer naiven Frage haben die Kleinen hier ein Problem angeschnitten, das manche Große haben: Was machen Sie eigentlich beruflich? Nein, ich meine außer Kinder großziehen?

Dazu passend der mal wieder großartige Spreeblick, der nicht hundertprozentig ins Schwarze trifft, aber seine dreieinhalb Millionen Leser pro Stunde immerhin zu knapp 100 Kommentaren über Kirche, Werte und das Kinderkriegen animiert.

Frühlingsgefühle, Kreide, 2006

zh

Verdreht

Es ist kein Wunder, dass die fernsehgeilen Kinder nicht mehr so richtig Deutsch können, wenn die ZDF-Reporterin anmerkt, dass die Queen jetzt einen U-Turn um 180 Grad machen werde. Erstens ist das gemoppelt und zweitens elendig länger als einfach zu sagen, dass sich die Königin gleich umdreht.

Raus mit der Sprache (14)

Kitzelspray Der medizinische Zwillingsbruder zum Hustebaff. Hab schon überlegt, einen Gesundheitsflyer für kleine Kinder zu entwerfen, in dem die zwei Comicfiguren Kitzelspray und Hustebaff die Grundlagen moderner Hygenie erklären. Aber leider kann ich nicht malen.

Elternvielkampf

Raus mit der Sprache (13)

HustebaffBezeichnet in kleinkindlichen Fachkreisen klebriges Zeug, das von der Pharmaindustrie als reizhustenlösendes Wundermittel verkauft wird. Die Eltern glauben da langsam nicht mehr dran.

Das ham wa uns verdient

Inspiriert von Zwilobit heute Abend auch mal wieder einen trockenen Roten. Sogar einen guten Grund gibt es diesmal. Eine großfamilieninterne Wette gewann ich soeben, hurra! Wer es schafft, der thronenden Jüngeren zu einem größeren Geschäftsabschluss zu bewegen, der bekommt einen ausgegeben, versprachen wir uns vor, nun ja, schon recht langer Zeit. Und was soll ich schreiben: Sie hat es getan, zum allerersten Mal.

Prost.

Gelinkt

Hab ich auch schon gemacht, aber: Wikipedia-Links sind irgendwie ... link. Linken um des Links Willen. Die reine Linkspartei. Links abgebogen, quasi.

So, nu reichts aber wieder.

Raus mit der Sprache (12)

SchmeckerlingNein, unsere Tochter isst keine fliegenden Raupen!

Der alte Schrank und das Osterfeuer

Wir bekamen ganz glasige Augen, als Ommas alter Kleiderschrank in den Flammen des imposanten Osterfeuers verschwand. Die Kinder, weil sie recht nahe standen und leicht angehitzt waren, der Papa, weil er an Omma denken musste. Die lebt seit fünf Jahren nicht mehr; erst jetzt hatte er es geschafft und ihren alten Schrank - der schon seit Ewigkeiten nur drei Schrankbeine besaß - auszusortieren.

Den Schrank einfach auf den Sperrmüll zu schaffen, hätte ich nicht übers Herz gebracht. Er hatte Haufen von Studiumsordnern, Kopierpapier, davor Schlafanzüge oder Winterjacken beherbergt. Nach allen Regeln der Heimwerkerkunst war er heute auseinandergeschraubt, alibifachmännisch umeinandergetürmt, mit ein wenig Spiritus durchtränkt und schließlich angezündelt worden.

Es war ein schönes Osterabschlussfeuer. Sonne, Wind und Regen, Kinder, Hunde, Glühwein, Bier und Ommas alter Schrank. Er und das ganze andere Holzzeugs brannte sehr lange, die Kinder fuhren ewig Dreirad, die Hunde tobten, alle lachten und waren froh, endlich die alten Möbel loszuwerden und beisammen zu sein.

Nur der Papa war kurz ein bisschen wehmütig. Das ging aber vorbei.

... zum dritten!

Fragen und Freuden einer Vaterschaft

Und andere?

Ja, würde mich auch...
Ja, würde mich auch freuen, wenn es hier weitergeht...
Familienurlaub - 10. Oktober, 15:39
noch alles in butter....
noch alles in butter. elterngeld war nicht, zu früh...
triple_double (Gast) - 22. August, 17:44
ein jahr später
.. und wie sieht eure situation heute aus? lässt...
martin (Gast) - 3. Juli, 13:38
Besuchen Sie mich doch...
Besuchen Sie mich doch mal in der Gartenstraße.
sela (Gast) - 6. Dezember, 00:17
Auf eine Weiterfuehrung!
...hoffe ich sehr! Ich bin zwar erst hier reingelesen,...
Gabriele (Gast) - 9. November, 13:56

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